Diese Frage erhielt ich vorgestern in facebook.
Mir kam spontan der Einfall, das hier zu beantworten. Also, im Moment läuft es so:
Mediatoren arbeiten unterschiedlich
Hallo David,
vielen Dank für Dein Interesse an meiner Arbeit!
Ja, ich stimme Dir zu – es gibt in der Praxis nicht die EINE Art, Mediationen durchzuführen.
Wie jemand Mediation betreibt, hängt viel von der Berufserfahrung im Grundberuf ab
und davon, welche Herausforderungen das Leben einem so beschert hat, in welchen Feldern man Kompetenzen erwerben konnte.
Grundsätzlich ist das Wesen von Mediation, die Bedürfnisse der Beteiligten zu erkennen und Wege zu finden, damit sie erfüllt sind. (Wertschätzung, Freiheit, Sicherheit, Gemeinschaft, Status,…sowas halt).
Weiterhin, dass Lösungen in einer logischen Schrittfolge von den Beteiligten selber ermittelt werden.
Diese Schrittfolge wurde zwar zur Konfliktlösung entwickelt, es ist aber nicht verboten, sie für jegliches Problem anzuwenden. 😉
Und das tue ich oft.
My way:
Bei mir ist es so, dass ich ursprünglich in der IT für Materialwirtschaft und in Einkaufs- und Lieferlogistik gearbeitet habe, ehe mich die Mediation gefunden hat.
Meine persönlichen Konfliktfelder sind Partnerschaft und Konflikte zwischen Eltern und erwachsenen Kindern.
Da habe ich m.E. ziemlich viel geschafft und weiß daher, wie es jemandem geht, der da drinsteckt.
Und ich weiß, dass es Wege da raus gibt.
Individuell für jede Kundin, jeden Kunden
Deshalb arbeite ich mit InhaberInnen (bzw. Unternehmerpaaren) von Kleinbetrieben, weil die am meisten von meinem Wissen und meinen Erfahrungen profitieren können.
Wie es in einem Betrieb zugeht und was innerhalb und zwischen Menschen so passiert.
Je nach Fragestellung mixe ich individuell für jede Kundin einen „Cocktail“ aus Beratung und Mediation, ergänzt durch Techniken aus dem Coaching.
Coaching nutze ich, weil sehr häufig innere Konflikte erst die äußeren Konflikte hervorrufen, bzw. eskalieren lassen.
Mir ist dabei wichtig, bei aller Zielstrebigkeit und Verstand auch solchen Seiten wie Intuition, Bauchgefühl, Gewissen oder Begeisterung ihren Raum zu geben, und Emotionen ALLER ART zu schätzen als Hinweise, wo es lang gehen sollte. Man könnte auch sagen, Herz und Verstand sollen zusammenarbeiten.

Was sind häufige Fragen?
Typische Themen meiner Kunden sind Konflikte im Team, Führungsthemen, Nachfolgethemen, notwendige Veränderungen, Reflektion des eigenen Verhaltens als Chefin, 1000 Ideen auf den Punkt bringen und umsetzbar zu strukturieren, …
Kurz: Von A wie Angst vor Digitalisierung bis Z wie Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen.
Wie und Wo? Ist das teuer?
Ich fahre also in die Unternehmen und begleite die Leute vor Ort.
Wenn möglich, nehmen die Firmen dafür Beratungsförderung in Anspruch, was für alle Seiten recht positiv ist. So kann ein Prozess auch über Monate begleitet werden und sich in seinem Tempo entwickeln.
Das Förderproramm heißt “unternehmensWert:Mensch”. Es passt perfekt zu dem, was ich gern für meine Kunden bewirken möchte.

… und …
Ich biete außerdem Paaren privat die Möglichkeit, ihre Beziehung zu klären mit meiner Unterstützung.
Was ich NICHT anbiete: Rechtsberatung, Finanzberatung, Anlageberatung, Sexualberatung, Psychotherapie.
Nur für gesunde Erwachsene mit den heute üblichen Herausforderungen und Widerständen, um gemeinsam ein entspanntes, freudvolles Leben zu führen.
Frag ruhig weiter!
Vielleicht war das mehr Information, als du erwartet hattest, aber wenn etwas fehlte, frag ruhig weiter!
Herzlichen Gruß!
Elke Kaiser
